Bänder flattern im Wind

Der Ständebaum, links einkopiert die Ehrentafel, angeschnitten

Weckhoven hat nun einen Ständebaum. Das ist kein Maibaum, aber seit dem 30. April steht er aufrecht. Normalerweise würde das zünftig gefeiert, aber der Umgang mit dem Corona-Virus macht das nicht möglich. Maibaumfest und das Lindenplatzfest fallen aus. Heinz Hick (Vorsitzender des Weckhovener Heimatvereins) verspricht aber, dass das Fest nachgeholt wird, sobald es wieder geht.
Der Ständebaum aus Metall ersetzt den bisherigen hölzernen Maibaum vor der Gaststätte „Zur alten Post“ in Weckhoven, der 2019 so marode war, dass der Heimatverein über eine Lösung nachdenken musste. Das Ergebnis ist jetzt zu besichtigen. Frei von Werbung, aber mit allem versehen, was man in Weckhofen an Handel, Gewerbe und Dienstleistung antreffen kann, wird der Blickfang an der Kirche jetzt ganzjährig zu bewundern sein.

Die Gesamtkosten für den Ständebaum betrugen fast 40.000 Euro. Die Sparkassenstiftung der Sparkasse Neuss hat unter Mitwirkung von Bürgermeister Reiner Breuer Fördermittel von insgesamt 17.500 Euro bereitgestellt. Der Rest wurde finanziert aus Mitteln des Heimatvereins, der Schützen, Spenden von Weckhovener Unternehmen, von Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Firmen. Wer die 15 größten Summen bereitstellte, wurde auf einer Ehrentafel festgehalten. Dabei auch Bürgermeister Breuer, wenn auch an letzter Stelle.