Die Borussia vor ihrem Spiel in Hannover

Die Fohlenelf will wieder in den Siegermodus finden, der sie bis ganz weit oben in die Tabelle führte und der überraschenderweise seit einem guten Saisonauftakt verloren ging. Die Niederlage im Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf soll die Talsohle sein, die mit dem Unentschieden gegen Bremen verlassen wurde. In Hannover, beim Schlusslicht, sollen drei Punkte her und Kraft und Selbstvertrauen für die letzten Spiele der Saison, um bei den folgenden europäischen Wettbewerben dabei zu sein.

Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, daran liess Dieter Hecking in der Pressekonferenz vor dem Samstagspiel keine Zweifel, aber „Wir haben genug Qualität, um in jedem übrigen der sechs Spiele zu punkten. Wir haben noch tolle Heimspiele gegen direkte Konkurrenten vor der Brust. Und ich weiß, dass der Borussia-Park brodeln wird, wenn wir gegen Leipzig, Hoffenheim und Dortmund unsere Leistung auf den Platz bringen. In den drei Auswärtsspielen bei den Abstiegskandidaten Hannover, Stuttgart und Nürnberg geht es vor allem darum, die richtige Einstellung zu zeigen. Von der ersten Sekunde an müssen wir in diesen drei Partien zeigen, dass an uns kein Weg vorbeiführt. Wenn uns das gelingt, werden wir am Ende das internationale Geschäft erreichen.“

Normalerweise ist die Aufgabe in Hannover lösbar, aber was ist jetzt normal?

Vom Gladbacher Tageblatt auf die Schwäche der Mannschaft bei Standards angesprochen, sagte Hecking, ja, wir haben im Augenblick keine Kopfballspezialisten und auch die Zielgenauigkeit ist verloren gegangen. Daran gearbeitet wird beim Training, ob sich die Schwäche kurzfristig abstellen lässt, ist nicht gewiss. Von einem Kollegen darauf angesprochen, ob er nach einer Niederlage in Hannover noch Trainer der Borussia sei, sagte er, ja, er habe abgesprochen, dass er bis zum Saisonende bleibe, aber wenn das ein Verantwortlicher im Verein das anders sehe, dann sei das nicht seine Sache.

Das Foto zeigt Dieter Hecking bei der PK, Copyright Borussia Mönchengladbach