Shakespeare Gardens: Revidiertes Programm

Am diesjährigen Programm des Shakespeare Gardens am Globe-Theater Neuss – zur Vorberichterstattung geht es hier – sind einige Änderungen vorzunehmen, wie schon zu befürchten war. Das betrifft Patrick Spottiswoode und die Damen der HandleBards, die ihr „Scottish Play“ in den Garten neben dem Globe hatten bringen wollen, was nun abgesagt werden muss, weil der Umgang mit Corona die Damen und den Herrn an der Anreise hindert. 
Diesen „Macbeth“ wird das Publikum dank digitaler Technik trotzdem sehen können – und zwar als Stream von der Insel! Am Donnerstag, 1. Juli 2021, werden die HandleBards ihre ungewöhnliche Inszenierung gleich zweimal durchs Netz schicken, und zwar, wie ursprünglich „live“ geplant, um 15 und 20 Uhr.Wer dabei sein will, kann das ganz ungezwungen, der Eintritt ist frei, ein Ticket nicht nötig – und auch sonst gibt es keine Beschränkungen. Der Link zum Ereignis wird kurz vor dem Termin auf der Webseite des Shakespeare Garden unter www.shakespeare-garden.de mitgeteilt. Dr. Vanessa Schormann, die natürlich auch in diesem Jahr in bewährter Weise mitspielt, wird vor den beiden Streams eine digitale Einführung geben und zwischen den beiden Aufführungen ein Publikumsgespräch moderieren. 

Anstelle der Lecture von Patrick Spottiswoode über Shakespeare und das Globe werden Caroll Vanwelden und ihre Band am 23. Juni 2021 einen weiteren Abend mit dem „Best of“ ihrer jazzigen Sonette geben, und am 30. Juni 2021 geht der „Coriolanus“ der „bremer shakespeare company“ ab 20 Uhr ein weiteres Mal über die Bühne im Führring. 
Neu auf dem Programm ist ein Vortrag von Dr. Stefan Schneckenburger, der am Wochenende vom 26./27. Juni eine unterhaltsame Einführung in „Shakespeares Pflanzenwelt“ bietet. Der Dichter aus Stratford-upon-Avon hat in seinen Schauspielen immerhin 120 Pflanzenarten sprießen lassen und dem Publikum seiner Zeit damit Bilder, Landschaften und Stimmungen entworfen, die heute unter Umständen einer gewissen Erläuterung bedürfen – ausgenommen vielleicht der wohlbekannte Feenhügel des „Sommernachtstraums“, auf dem das duftende Geißblatt, das Veilchen und der Quendel blühen, was dem interressierten Publikum natürlich bekannt ist 
Weitere Neuheiten sind ddreiviertelstündige Globeführungen, die von Einzelpersonen gebucht werden können, und die glObe-Geschichten. Die Audio-Installation im Globe-Theater erzählt Anekdoten aus den vergangenen 30 Jahren und ist in Kooperation mit dem Rheinischen Landestheater entstanden. 
Abschließend noch ein Hinweis für alle, die sich mit den Gepflogenheiten am Globe auskennen: Die Einführungen mit Vanessa Schormann und Mitgliedern der verschiedenen Ensembles werden in diesem Jahr nicht erst vierzig Minuten, sondern eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Aufführungen im Führring stattfinden. 
Wer dabei sein will, wird gebeten, sich vor  Besuch über die aktuellen, auf dem Festivalgelände geltenden Hygienemaßnahmen zu informieren. Aufgrund der notwendigen besonderen Rückverfolgbarkeit gemäß der Corona-Schutzverordnung müssen vor einem Besuch der Veranstaltungen Kontaktdaten hinterlegt werden. 
Noch ein wichtiger Hinweis: Aufgrund der Abstandsregelungen ist das Kartenkontingent in diesem Jahr wesentlich geringer als in den Vorjahren. Bei sinkenden Inzidenzzahlen wird das Kulturamt weitere Kontingente freischalten. Diese werden dann auf www.shakespeare-garden.de veröffentlicht. Es werden kurz vor den Aufführungen, wo machbar, weitere Sitzplätze freigegeben. 

Aktuelle Informationen auch auf der Festival-Homepage oder telefonisch, Karten- und Info-Hotline Tel.Nr. 0231/52699999.