Bodo Middeldorf wird Chef allein

Ralph Sterck, seit 2018 Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, wechselt zum 1. November 2021 als Referatsleiter ins Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig übernimmt Bodo Middeldorf die alleinige Geschäftsführung der für den Strukturwandel nach dem Ausstieg ais  Braunkohle zuständigen Institution.

Sterck – Foto links – führte die damals als Innovationsregion Rheinisches Revier bezeichnete Instittion noch vor der Berufung der sogenannten Kohlekommission. Dort hatte er den örtlichen Delegierten und Landrat des Rhein-Erft-Kreises Michael Kreuzberg als „Sherpa“ begleitet. An ihrem Ende wurde das Ende der Kohleförderung vorgezogen, begleitet von einem 14,8 Milliarden Euro schweren Förderprogramm und die Zukunftsagentur damit betraut, das Geld unter die Leute zu bringen. 

Ein Team von ursprünglich sechs Leuten baute Sterck auf inzwischen 50 „Zukunftsagentinnen und Zukunftsagenten“ aus. Mit dem Wirtschafts- und Strukturprogramm in den Versionen 1.0 und 1.1 wurde die programmatische Grundlage gelegt für die inzwischen laufenden Förderprogramme „Unternehmen Revier“, „Sofortprogramm Plus“, „Starterpaket Kernrevier“ und „Revier gestalten“. Hier sind aktuell rund 200 Projekte in Arbeit.

Bodo Middeldorf hat langjährige Erfahrung aus den Bereichen Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung. Von 2008 bis 2017 war der Diplom-Volkswirt Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH mit Sitz in Solingen. Middeldorf ist seit 2017 Abgeordneter im Landtag Nordrhein-Westfalen. Er ist dort Mitglied im Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss und in seiner Fraktion Sprecher für Strukturpolitik und Verkehr.