Die Borussia am Ende der Saison

Kein gutes Ende für die Fohlen im letzten Spiel und auch zu Hause gegen Borussia Dortmund. Nicht so sehr wegen des Ergebnisses, ein 0:2 gegen Dortmund ist keine Schande, wohl aber wie es zustande kam. Nach gutem Start und 3:1 Torschüssen nach 14 Minuten war dann in der zweiten Halbzeit die Luft raus. Von den Offensivkräften der Borussia war – wie so oft in der zweiten Hälfte der Saison – wenig zu sehen und die Auswechslung von Thorgan Hazard in der 75.Minute wurde mit vereinzelnden Pfiffen der Zuschauer begleitet. Man mag meinen, er habe es nicht verdient, aber verdient hat die Mannschaft auch nicht seine mangelnde Spielfertigkeit in der zweiten Hälfte der Saison. In der ersten schoss er neun Tore in der zweiten ein einziges, das in Nürnberg. Ebenso ist es der Mannschaft mit Allassane Plea ergangen, der zu Beginn der Saison furios aufspielte und maßgeblich daran beteiligt war, dass die Fohlen die Hinrunde mit einem dritten Tabellenplatz beendeten.

Zum Schluss reicht es für die Fohlen zum fünften, und das heißt Teilhabe an den Europäischen Wettbewerben. Kein Wunder dass Max Eberl auf der PK vor dem Spiel gegen Dortmund von einer hervorragenden Saison sprach, den das Team absolvierte. Und er hat natürlich recht. Das ändert nichts daran, dass sie auch noch besser hätte enden können. So reicht es nicht für die Champions League und für Dortmund nicht für die Meisterschaft, weil München das Heimspiel souverän gegen Frankfurt gewann.

Neues Spiel, neues Glück heißt es, und Glück gehört natürlich auch zum Fußballspiel. Da hatten die Fohlen auch zu wenig von, denn hätte Schiedsrichter Gräfe den Führungstreffer gegen Dortmund nicht gegeben – der Ball war wahrscheinlich im Aus, bevor ihn Jadon Sancho in der 45.Minute verwandelte – hätte das Spiel möglicherweise einen anderen Verlauf genommen, aber, wie heißt es so schön: hätte, hätte Fahrradkette.