Unwetter ziehen auf

Das Ordnungsamt des Rhein-Kreises warnt für heute Nachmittag (19.05.22) und insbesondere für den morgigen Freitag vor schweren Gewittern. Der Deutsche Wetterdienst hat für das Kreisgebiet für die Zeit von heute 14 Uhr bis 22 Uhr eine Unwetterwarnung herausgegeben. Dabei besteht die Gefahr von heftigem Starkregen und schweren Sturmböen zwischen 80 km/h und 100 km/h. Lokal können auch Orkanböen um 120 Stundenkilometer auftreten. Zudem ist örtlich auch größerer Hagel über 2 cm Körnergröße möglich. In der Nacht nimmt die Wahrscheinlichkeit von Unwettern dann vorübergehend ab.    Für den morgigen Freitag wird ab den frühen Morgenstunden für den gesamten Tag aber vor noch heftigeren Unwettern gewarnt. Besonderheit hierbei ist, dass die Gewitter sehr plötzlich aufziehen können. Aktuell geht der Deutsche Wetterdienst dabei für den Rhein-Kreis Neuss erneut von heftigem Starkregen aus, größerem Hagel von bis zu 5 cm Körnergröße und Orkanböen von mehr als 140 km/h. Dabei besteht auch die Gefahr von Tornados. Sie nehmen in der Regel in freiem Gelände Fahrt auf und brechen Gemäuer und Dächer.   

Analog zu den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät das Amt für Sicherheit und Ordnung des Rhein-Kreises Neuss, bis zum Ende der Unwetterlage auf Aktivitäten im Freien zu verzichten, in Gebäuden zu bleiben und sich von Fenstern fernzuhalten, da eine Gefahr durch umherfliegende Gegenstände wie herabfallende Äste besteht. In Folge des Starkregens kann es zu örtlichen Überschwemmungen kommen. Da die Unwetter häufig spontan aufziehen können, soll auf mögliche Überschwemmungen geachtet und gerade tiefergelegene Wohnbereiche und Keller im Blick behalten werden. 

In Notfällen sollte der Notruf des Rettungsdienstes und der Feuerwehr mit der Telefonnummer 112 gewählt werden. Ansonsten ist die Kreisleitstelle über die Telefonnummer 0 21 31/13 50 erreichbar. Die Leitstelle ist personell gut gerüstet für ein erhöhtes Aufkommen von Notrufen aufgrund der aktuellen Unwetterlage.    

Detaillierte Warninformationen stehen hier im Internet, von da stammt der Screenshot, der zur Illustration herangezogen wurde.