Wachsames Auge des Gesetzes

Neuss. Das Mindestlohngesetz wird relativ häufig nicht angewandt. Einsatzkräfte des Hauptzollamt Krefeld haben deshalb im Rahmen von Ermittlungsverfahren einen Betrieb in Neuss aufgesucht.

Das wachsame Auge des Gesetzes beschuldigt den Betreiber eines chinesischen Restaurants und wirft ihm vor, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn nicht gezahlt zu haben. Bisher geht man davon aus, dass rund € 46.000 vorenthalten wurden.

Im Zuge der Maßnahmen wurden Geschäftsräume, Wohnungen sowie Fahrzeuge durchsucht. Dabei wurden Unterlagen und elektronische Datenträger sichergestellt. Zudem konnten knapp € 9.000 Bargeld gepfändet werden. Darüber hinaus wurden weitere Vermögenswerte durch Pfändungen von Konten des Beschuldigten gesichert.

Die Ermittlungen werden durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Krefeld geführt und dauern an. Weitere Angaben können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden, heißt es im Polizeibericht aus dem Präsidium in Krefeld.

Beitragsfoto HZA

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