Kreiswerke mit neuer Geschäftsführung

Rhein-Kreis Neuss. Mehr als 17 Jahre lang hat Stefan Stelten die Kreiswerke Grevenbroich als Geschäftsführer dirigiert, Jetzt wurde der 66jährige vom Rhein-Kreis Neuss und den Kreiswerken Grevenbroich in einem feierlichem Rahmen in den Ruhestand verabschiedet. Rund 130 Geladene nahmen an in der Bootshalle des Kulturzentrums Zons daran teil.

Landrätin Katharina Reinhold verabschiedete Kreiswerke-Geschäftsführer Stefan Stelten in Zons in den Ruhestand  Foto: W. Walter für die Pressestelle des Rhein-Kreis’ Neuss

Stefan Stelten blickt zufrieden zurück: „Ich hatte das große Glück, in meinem gesamten Berufsleben Aufgaben zu haben, die ebenso interessant wie verantwortungsvoll waren, davon die letzten 17 Jahre bei den Kreiswerken Grevenbroich. … Mein ausdrücklicher Dank gilt hierbei allen Mitarbeitern, die mich loyal unterstützt haben, ohne deren Unterstützung wäre dies sicher nicht möglich gewesen.“  Landrätin Katharina Reinhold würdigte die Verdienste des bisherigen Kreiswerke-Chefs, der zuvor, von 2002 bis 2009, als Dezernent für die Bereiche Sozialamt und Katasteramt beim Rhein-Kreis Neuss tätig war. „Stefan Stelten hat die Kreiswerke Grevenbroich in den vergangenen mehr als anderthalb Jahrzehnten mit klarem strategischem Blick geführt. Sie dankte dem Scheidenden für sein Wirken und sein stets zukunftsorientiertes Handeln. 

Wolfgang Wappenschmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kreiswerke Grevenbroich, beschrieb die Arbeit von Stefan Stelten als maßgeblich für die Reputation, welche sie genießen.

Für die Zukunft und seinen Ruhestand wünschten Landrätin Katharina Reinhold und Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wappenschmidt Stefan alles Gute.

Zu den Anwesenden in der Bootshalle zählte auch Dr. Pascal Schlagermann, der als Geschäftsführer die Nachfolge von Stefan Stelten antritt und damit die Leitungsriege der Kreiswerke Grevenbroich, zu der auch Kreisdezernent und Kämmerer Bijan Djir-Sarai zählt, komplettiert. 

Die Kreiswerke Grevenbroich sind bekanntlich als Wasserversorger in allen Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises sowie für Mönchengladbach-Wickrath zuständig. Sie versorgen mehr als 253.000 Menschen mit Trinkwasser. Nicht nur bei der Wasserversorgung macht sich das Unternehmen des Kreises verdient, auch bei der Freizeitgestaltung spielt es eine  Rolle. So sind die Kreiswerke für die Strandbäder in Kaarst und Dormagen zuständig, die im vergangenen Jahr für rund 105.000 Leute Anlaufstelle waren, die hier ihre Freizeit genossen.

Neben der Verwaltungsgesellschaft des Rhein-Kreises Neuss, die zu 86,6 Prozent an den Kreiswerken beteiligt ist, gehören die Stadt Neuss mit 8,5 Prozent und die Stadt Jüchen mit 4,9 Prozent der Anteile zu den Gesellschaftern der Kreiswerke.

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