Krisenstab aufgelöst

Dormagen. Die Senioreneinrichtung an der Virchowstraße kehrt in den Normalbetrieb zurück, nachdem 16 Leute, die dort ihr zuHause haben, medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Darüber hinaus sind etwa 30 vorsorglich vorübergehend in eine andere, klimatisierte Einrichtung verlegt worden. Die Maßnahme erfolgte in Abstimmung zwischen den Einsatzkräften, der Stadt und dem Betreiber, um die Belastungen durch die anhaltend hohen Temperaturen für Betroffenen zu reduzieren. Auch in der aufnehmenden Einrichtung stellt der Betreiber die personelle Betreuung sowie die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sicher.

Im Laufe des Tages ist eine weitere Bewohnerin der Einrichtung verstorben. Sie wurde bereits im Vorfeld palliativmedizinisch betreut und befand sich im Erdgeschoss des Gebäudes, das nicht von den hohen Temperaturen in den oberen Bereichen betroffen ist

Der zwischenzeitlich eingerichtete Krisenstab wurde aufgelöst. Die weitere Koordination und Abarbeitung der Lage erfolgt nun im regulären Einsatz- und Verwaltungsbetrieb der zuständigen Stellen. Auch das eingerichtete Bürgertelefon ist nicht mehr aktiv.

Die Angelegenheit hat beträchtliches mediaales Aufsehen erregt. Bürgermeister Lierenfeld brachte es mit einem Kommentar zu den Ereignissen bis in die Nachrichtensendung RTL Aktuell am heutigen Samstag, dem 27. Juni .

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