Finanzierung des Stadtteilhauses steht

Dormagen-Horrem. Die Finanzierung des Baus eines Stadtteilhauses im Sozialen Zentrum Horrem  ist gesichert. Ina Scharrenbach, Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, übergab persönlich die Förderzusage an Bürgermeister Erik Lierenfeld. Bund und Land übernehmen 95 Prozent der Kosten, welche die Errichtung verursachen, nämlich € 23,4 Millionen; soviel Geld hat Dormagen noch nie als Subvention erhalten.

Das Foto zeigt eine große Versammlung der Stadtvewaltung und Ministerin Scharrenbach, die den Förderbescheid für das Stadtteilhaus begrüßen
Soviel Geld auf einmal, um das zu begrüßen versammelten sich : v.l.n.r.: Mike Wetzel, Detlev Falke, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Fritz Bezold, Landtagsabgeordnete Heike Troles, Dr. Martin Brans, Ministerin Ina Scharrenbach, Anja Bezold, Daniela Winter, Dr. Torsten Spillmann, Sebastian Kaenders und Dennis Werkmeister (Planungsbüro agn)

„Das Stadtteilhaus soll Menschen zusammenbringen, Unterstützung vor Ort stärken und allen Menschen im Stadtteil bessere Möglichkeiten zur Teilhabe eröffnen. Damit investieren wir ganz konkret in die Zukunft Horrems und in die Menschen, die hier leben“, wird Bürgermeister Erik Lierenfeld zitiert. „Eine Förderung in dieser Größenordnung ist für Dormagen etwas ganz Besonderes. Mein besonderer Dank gilt daher dem Land Nordrhein-Westfalen und Ministerin Ina Scharrenbach für die Unterstützung und das Vertrauen in dieses wichtige Vorhaben.“

Das Foto zeigt die Visualisierung des Stadtteilhauses
Simulation des fertigen Stadtteilhauses

Das Stadtteilhaus ist ein wichtiger Baustein des Sozialen Zentrums Horrem und soll künftig ein zentraler Ort für Begegnung, Beratung und Teilhabe in Horrem werden. Ziel ist es, Menschen unterschiedlichen Alters zusammenzubringen und mit unterschiedlichen Lebenssituationen einen möglichst gleichberechtigten Zugang zu Angeboten der Daseinsvorsorge zu ermöglichen. Dazu zählen insbesondere soziale Dienstleistungen, Bildungsangebote, Gesundheitsvorsorge und Kultur. Zugleich sollen Netzwerke und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Stadtteil gestärkt werden.

Die Förderung erfolgt über das „Stadtentwicklungsprogramm Rheinisches Revier der Zukunft“, kurz STEP-RR. Das Programm wurde auf Grundlage des Investitionsgesetzes Kohleregionen des Bundes aufgelegt und unterstützt Projekte, die den Transformationsprozess im Rheinischen Revier voranbringen. Die Stadt Dormagen ist als Kommune des Rhein-Kreises Neuss bekanntlich Teil dieses Transformationsprozesses.

Das Stadtteilhaus soll dazu beitragen, bessere Rahmenbedingungen für junge Menschen zu schaffen, Unterstützung frühzeitig zugänglich zu machen und langfristig bessere Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Auch die Vorbereitung auf die Arbeitswelt der Zukunft und die Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit gehören zu den Zielen des Projekts.

Das Vorhaben ist Teil der langfristigen Entwicklungsstrategie für Horrem. Den Ausgangspunkt bildet das Integrierte Handlungskonzept aus dem Jahr 2014, zu dem ein neues soziales Zentrum gehört. Das kann nun verwirklicht werden Es entsteht ein Ort, an dem Bildung, Betreuung, Begegnung und Unterstützung für unterschiedliche Altersgruppen unter einem Dach zusammen kommen. Dafür investiert die Stadtverwaltung Dormagen weitere rund € 36 Millionen in Einrichtungen am Standort: eine neue Schule mit Offenem Ganztag, eine Kita und eine Jugendeinrichtung.

Bürgermeister Lierenfeld. „Dass Land und Bund dieses Vorhaben mit einer Förderung von 95 Prozent unterstützen, ist deshalb eine ganz besondere Anerkennung für den eingeschlagenen Weg.“

Das Beitragsfoto zeigt den Lageplan des Stadtteilhauses, das in Horrem an der Knechtstedener und Heineich-Meising-Straße entsteht.

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