Dem Rhein unverletzt entkommen

Dormagen. Da Schwimmen im Rhein im Rhein-Kreis Neuss, aber auch in Düsseldorf und Köln, verboten ist, hat eine Person, die am Donnerstagabend, 25. Juni, bei Zons schwamm, einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Die Feuerwehr Dormagen wurde gegen 18.30 Uhr alarmiert, nachdem Hinweise auf eine Person im Wasser eingegangen waren.

Ein RescueJet der Feuerwehr Dormagen sichtete den Schwimmer kurze Zeit später in Höhe des Rheinstromkilometers 716,2 im Bereich einer in den Rhein hineinragenden Kiesbank. Als die Person das Rettungsfahrzeug bemerkte, verließ sie das Wasser selbstständig und unverletzt. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Person der Polizei. 

An dem Einsatz waren insgesamt 43 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dormagen beteiligt, darunter die Löschzüge Zons, Stadtmitte, Delhoven und Stürzelberg sowie der hauptamtliche Löschzug und der Rettungsdienst. Unterstützt wurden sie von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), den Feuerwehren aus Monheim und Düsseldorf sowie der Polizei. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurde der betroffene Rheinabschnitt zusätzlich mit einer Drohne erkundet. Zudem kamen ein Polizeihubschrauber sowie ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

PS: Es darf gefragt werden, ob der beträchtliche Aufwand gerechtfertigt ist. Klar ist, Straftaten sind zu verfolgen. Wer sich im Auto nicht anschnallt, kann auch umkommen und verfolgt wird er auch, aber hier ist der Aufwand in der Regel geringer.

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