Vorkrisenniveau noch nicht erreicht

Die effektiven Bruttomonatsverdienste sind in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 real – also preisbereinigt – um 2,2 % höher ausgefallen als im Jahr 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war damit in langfristiger Betrachtung der letzten sechzehn Jahre 2025 ein außergewöhnlich hoher Anstieg der Reallöhne zu verzeichnen, auch wenn das Niveau des Vorjahres (2024 = 2,7 %) nicht ganz erreicht wurde. Verantwortlich für die kräftige Entwicklung der Reallöhne war die mit 2,0 %weiterhin gemäßigte Zunahme der Verbraucherpreise, in Verbindung mit einem vergleichsweise hohen Nominallohnanstieg von 4,3 %. Dergeringere Zuwachs der Nominallöhne im Vergleich zu den beiden Vorjahren, dürfte vor allem auf den Wegfall der im Oktober 2022 eingeführten Inflationsausgleichsprämie zum Jahresende 2024 zurückzuführen sein.

Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass trotz der starken Anstiege in 2024 und 2025 das Reallohnniveau des Vorkrisenjahres 2019 auch Anfang 2026 nicht wieder erreicht wurde. Das liegt an der sehr hohen Inflation in der Zeit nach den Corona-Maßnahmen.

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