Wenn man mal muss

Wer hat es nicht schon einmal erlebt: Man muss mal und weiß nicht wo es geht. Öffentliche Toiletten sind rar geworden im Stadtbild. Die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich deshalb am bundesweiten Projekt „Nette Toilette“. Ziel des Projektes ist es, ein flächendeckendes Netz von frei zugänglichen Toiletten zur Verfügung zu haben, die sauber, gepflegt und zum Teil bis in die Nacht hinein geöffnet sind. Beginnen soll das Projekt in den Innenstädten von Mönchengladbach und Rheydt. Eine erste Abfrage bei den Wirten und Geschäftsleuten deutet auf eine gute Akzeptanz hin, sagt die Stadtverwaltung. Im weiteren Verlauf soll das Projekt dann auch auf alle Stadtteile ausgeweitet werden.

Hierzu Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin: „Ich freue mich, dass wir die „Nette Toilette“ jetzt auch in Mönchengladbach einführen …“ Unternehmen, die am Projekt teilnehmen, sind an markanten Aufklebern (unser Foto) an der Eingangstür zu erkennen.

Bisher gibt es über die Stadt verteilt mit den Schwerpunkten in den Innenstädten rund 20 Orte, an denen sich eine „nette Toilette“ findet. Dazu gehören auch Gebäude der Stadtverwaltung.

Eine vollständige Liste aller Orte, an denen es eine „nette Toilette“ gibt, findet sich hier. Es gibt auch eine Toilette-App, die kostenlos für alle Betriebssysteme heruntergeladen werden kann, eine gute Hilfe für alle, die unterwegs mal müssen.

Eingeführt wurde das System durch den Fachbereich Straßenbau und Verkehrstechnik zusammen mit Stadtteilkoordinator Marius Müller.

Geschäftsleute, die sich am Projekt beteiligen möchten, melden sich bitte bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach, Rufnummer 0 21 61 – 25 90 85.

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