Wie man an Elterngeld kommt

Rhein-Kreis Neuss. Verwaltungsdienstleistungen gibt es inzwischen für viele Bereiche digital. Ab sofort ist es z.B.möglich, den Antrag auf Elterngeld auch online zu stellen. Dies ist mit dieser Online-Adresse möglich: https://familienportal.nrw/elterngeld. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Thema Elterngeld sowie zu verwandten Themen und Leistungen.

Wer sich alles um Ihr Anliegen kümmert
Im Dienste der Anspruchberechtigten,  Marion Klein (3. v. r.), Leiterin des Kreisjugendamtes, mit ihrem Team, Foto: S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss

Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung für Eltern nach der Geburt eines Kindes. Es soll ihnen ermöglichen, sich Zeit für ihr Kind zu nehmen, und ersetzt einen Teil des entfallenden Einkommens, wenn ein  Elternteil nicht mehr erwerbstätig ist. Elterngeld gibt es in den Varianten Basiselterngeld, Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonus – diese können miteinander kombiniert werden. Auch getrennt lebenden Elternteilen steht das Elterngeld zu. Es soll bekanntlich Vätern und Müttern helfen, Familie und Beruf zu vereinbaren.   

Um den Antrag auf Elterngeld online stellen zu können, wird ein Nutzerkonto Bund (die sogenannte BundID) benötigt. Wer noch kein BundID-Konto hat, kann dies zu Beginn des Online-Antrags erstellen. Hinweise zur Registrierung und weitere Informationen gibt es hier: https://id.bund.de/de.

Aktuell im Zuge des Elterngeld-Online-Antrags noch nicht digital einreichbar sind die Geburtsurkunde sowie die Unterschrift. Wer die Antragsdaten online abgesendet hat, erhält die persönlichen Antragsunterlagen in das Postfach seiner BundID. Es wird daran gearbeitet, die Sache vollständig digital zu ermöglichen.   

Wer die Papier-Antragstellung bevorzugt, kann die entsprechenden Vordruck bei der Elterngeldstelle des Rhein-Kreises Neuss erbitten. Weitere Informationen hierzu gibt es mit der Tel.-Nr. 02131 928-5161.

Der Kontakt zur Elterngeldstelle des Rhein-Kreises Neuss ist zudem über das virtuelle Bürgerbüro möglich. Die Nutzung erfolgt über PC/Laptop oder ein sonstiges mobiles Endgerät mit Webcam, Mikrofon und Internetverbindung. Der jeweilige Termin kommt ohne vorherige Abstimmung über Telefon oder E-Mail zustande. Auch das Versenden von Zugangsdaten entfällt. Vielmehr „klopft“ der Besucher einfach an die Tür des virtuellen Büros im ausgewählten Fachbereich und wird dann vom Personal virtuell eingelassen. Der Bildschirm kann geteilt werden, so dass Dokumente wie Anträge gemeinsam besprochen werden können. Auch weitere Teilnehmer wie Dolmetscher können zum Beratungsgespräch hinzugeholt werden.

Außerdem kann im Vorfeld ein fester Gesprächstermine online im ausgewählten Fachbereich reserviert werden.   

Was sonst noch für Serviceleistungen digitalisiert sind lässt sich im virtuellen Bürgerbüro erfahren. Wer sich eine Übersicht verschaffen will, dem sei diese Intrnetadrese empfohlen: www.rhein-kreis-neuss.de/virtuelles-buergerbuero


  
  
  
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