Wie Leibniz saniert wird

Dormagen. Der Rat der Stadt hat sich in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause erneut mit der Zukunft des Leibniz-Gymnasiums beschäftigt. Wie erinnerlich, sollte es umfassend mit einem Aufwand in Höhe von ca. € 70 Millionen saniert werden, von denen 75% aus einem Strukturfonds des Rheinischen Reviers stammen sollten. Bevor die Planungen dort mit dem Förderantrag eingereicht waren, machte man den Fonds wegen Überlastung zu. Weil die Proteste dagegen ziemlich geharnischt ausfielen wurde er dann noch mal geöffnet – zur Vorberichterstattung geht es hier -, um dann kurze Zeit später wieder dicht gemacht zu werden. Nun sind der Stadt Dormagen nach Auskunft von Maximilian Hütten ca.  € 48 Millionen zugesagt worden.

Bei der Ratssitzung wurde die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Planungen für die Sanierung des Gymnasiums sowie die dafür notwendige Herrichtung des bisherigen Realschulgebäudes in Hackenbroich als Interimsstandort weiter voranzutreiben. Nach Fertigstellung des Neubaus der Realschule soll das bestehende Schulgebäude der Realschule umfassend modernisiert werden, damit das Leibniz-Gymnasium während der Sanierung seines Schulstandortes dort untergebracht werden kann. Ziel ist es, den Unterricht während der Bauphase unter möglichst guten Bedingungen sicherzustellen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Alternative zu einer kostenintensiven Containerlösung zu schaffen.

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