Dormagen. Geringe und dann noch gestrichene Fördermittel eines Fonds des Rheinischen Reviers hat Kommunen, die sich darauf verlassen hatten, in den Regen gestellt. Zahlreiche Bauprojekte, insbesondere die der energetischen Sanierung waren plötzlich nicht mehr möglich. Zur Vorberichterstattung dazu geht es hier.
Dormagen blies die Sanierung des Leibniz-Gymnasiums in Hackenbroich, die ca. € 70 Millionen erfordert, ab. Ein Großteil der Kosten sollte mit Hilfe dieser Fördermittel abgedeckt werden. Jetzt ruderte das NRW-Ministerium zurück und erklärt, dass das Programm kurzfristig erneut geöffnet werden soll. Für die weiteren Planungen bedeutet dies, dass die Stadt den Förderantrag in der bislang vorgesehenen Form einreichen kann, teilt die Pressestelle der Stadt mit.
Die Verwaltung hat am 27. Mai 2026 in Abstimmung mit den internen und externen Projektbeteiligten festgelegt, die Anträge – wie ursprünglich bis zum Förderstopp geplant – einzureichen. Parallel dazu werden die bereits aufgehobenen europaweiten Vergabeverfahren mit verlängerter Frist fortgeführt. Ein Beginn der Arbeiten am Leibniz-Gymnasium lässt sich derzeit nicht benennen. Zunächst sind die weiteren Förderentscheidungen abzuwarten sowie im weiteren Projektverlauf die politischen Gremien einzubinden, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.